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    52 Prozent der Österreicher vertreten die Meinung, dass Zuwanderung wichtig ist – 100 Prozent der Österreicher lehnen tendenziöse Studien allerdings ab. Eine solche veröffentlichte das Linzer „market“-Institut am Donnerstag. 500 Personen über 16 Jahre wurden in angeblich repräsentativen Online-Interviews zu den Themen Zuwanderung und Integration befragt. Die Fragegestaltung oblag dabei offenbar einem Ferialpraktikanten.

    Bei der ersten Frage mussten die Teilnehmer zwischen „zwei Meinungen zum Thema Zuwanderung“ entscheiden. Einerseits stand die Option zur Auswahl „Zuwanderung ist wichtig, da die Geburtenrate in Österreich sehr niedrig ist und der Wirtschaft in Zukunft Arbeitskräfte fehlen“, andererseits die Antwortalternative, dass die Zuwanderung „für Konflikte und für Mehrkosten beim Steuerzahler“ sorge. Für die ohnehin schmackhaft gemachte erstere Variante haben sich wenig überraschend 52 Prozent der Befragten entschieden.

    Zwischen Männlein und Weiblein herrscht allerdings eine große Differenz. 61 Prozent der Männer glauben, dass die Wirtschaft mit ausländischen Arbeitskräften gestützt werden muss, bei den Frauen sind es nur 43 Prozent. Eine große Kluft herrscht auch zwischen den Generationen. Vor allem die ältere Bevölkerung ab 50 Jahren steht der Zuwanderung offen gegenüber, der Großteil der Österreicher bis 29 Jahre ist der Meinung, dass Ausländer für Konflikte und für Mehrbelastungen der Steuerzahler sorgen. Dass beide Varianten sehr eng miteinander verbunden sind und daher wohl zusammen vertreten werden können, ist dem oberösterreichischen Meinungsforschungsinstitut egal.

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    Auch bei der zweiten Frage wurden die naheliegenden Antworten im Vorhinein auseinanderdividiert. Auf die Frage, ob sich Zuwanderer selbst integrieren sollen oder die Politik die Zuwanderer bei der Integration unterstützen soll, fiel das Resultat ähnlich logisch aus. Knapp mehr als die Hälfte der Österreicher fordert Unterstützung seitens der Politik, 42 Prozent hingegen finden, dass sich Zuwanderer selbst integrieren sollten. Problemlos könnten beide Antworten zusammen genannt werden.

    An der Seriosität der Umfrage zweifelt auch der stellvertretende FPÖ-Obmann Norbert Hofer. Er vermutet, dass „market“ diese Umfrage am Parteitag der Grünen oder Roten erhoben habe und empfahl seriöse Statistiken der Statistik Austria.

    Bereiche 

    Oberösterreich
    Kurztitel: 
    Tendenziöse Meinungsumfrage zur Zuwanderung

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  • 10/12/10--04:38: Wien-Wahl seltsam analysiert
  • Pünktlich am Tag nach der Wahl beginnt bei den Verliererparteien das Wundenlecken. Dabei steht vor allem die Frage nach dem „Warum?“ ihrer Wahlniederlage im Zentrum der Diskussionen. Eine unterstützende Rolle bei diesem für die Bevölkerung wenig anschaulichen Prozess spielen Meinungsforschungsinstitute, die durch Wählerstromanalysen und Wahltagsbefragungen Erklärungen liefern sollen.

    Das Sozialforschungsinstitut „SORA“ hat anlässlich der Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl wieder eine Auswertung über das Wahlverhalten der Hauptstädter erstellt und anhand einer Umfrage am Wahltag festgestellt, wer eigentlich wen gewählt hat. Bei der Interpretation dieser Statistiken sollte sich der Leser jedoch das demokratisch legitimierte Ergebnis vor Augen halten, um nicht den Eindruck zu erlangen, das Institut hätte gerne ein völlig anderes Resultat. Dabei sollte die Wahltagsbefragung nach eigenen Angaben das Wahlergebnis „reproduzieren“.

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    Dass dem nicht so ist, zeigt schon die Erläuterung über das Wahlverhalten in Altersgruppen. Da hat beispielweise die FPÖ bei den unter 30jährigen einen Anteil von nur 23 Prozent, bei den 30- bis 59jährigen ebenfalls nur 23 Prozent, aber bei den über 60jährigen plötzlich 27 Prozent. Wie ist dann ein vorläufiges Endergebnis von 27 Prozent für die Freiheitlichen möglich, wenn sie in der „SORA“-Analyse ausschließlich nur bei den älteren Menschen auf dieses Ergebnis kommt? Noch merkwürdiger ist die Aufteilung bei Männern und Frauen. Hier sollen 28 Prozent der Männer ein Kreuz bei den Blauen gemacht haben, aber nur 20 Prozent der Frauen. Damit würden die 27 Prozent jedoch nie erreicht werden. Die ÖVP hätten 14 Prozent der Frauen und 14 Prozent der Männer gewählt – das offizielle Ergebnis beträgt jedoch lediglich 13,3 Prozent für die Schwarzen.

    Komplett daneben scheint auch die Aufteilung bei den Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die ja in Summe 100 Prozent aller Wähler sein müssten. Falsch gedacht. Hier erreicht die FPÖ einmal 16 Prozent und einmal 26 Prozent - also auch wieder Resultate, die weit weg vom tatsächlichen Wahlergebnis liegen.

    Bei dieser Kaffeesudleserei ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die Wahlverlierer in ihrem Irrglauben verbleiben, alles richtig gemacht zu haben. Es zeigt sich erneut: Wahlen sind Wahlen und Umfragen sind Umfragen. Selbst wenn die nach der Wahl gemacht werden, weichen sie von der Realität oft weit ab.

    Bereiche 

    Wien
    Kurztitel: 
    Wien-Wahl seltsam analysiert

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    Ausschaffungsinitiative

    Am Sonntag wird in der Schweiz über die Abschiebung von kriminellen Ausländern abgestimmt. Während die Schweizer Volkspartei zur Unterstützung ihrer „Auschaffungsinitiative“ lediglich auf Mithilfe anderer Rechtsparteien zählen kann, hat sich hinter dem Gegenvorschlag der Regierung eine wahre Armada von Parteien und NGOs versammelt. Parteien der Mitte sprechen sich wie die reformierten Landeskirchen, die Schweizerische Flüchtlingshilfe, SOS Rassismus und die großen Wirtschaftsverbände für den Gegenvorschlag aus. Sozialdemokraten und Grüne plädieren für ein doppeltes Nein.

    Innerhalb der Bevölkerung ist trotzdem nichts entschieden. In zwei Meinungsumfragen werden völlig unterschiedliche Ergebnisse prognostiziert. 54 Prozent der Befragten des Forschungsinstitut „gfs.bern“, das mit seiner Umfrage zur Minarett-Volksabstimmung allerdings weit neben dem tatsächlichen Ergebnis lag, würden bei der „Ausschaffungsinitiative“ für „Ja“ stimmen, 43 Prozent für „Nein“. Beim Gegenentwurf überwiegt nach wie vor die Ablehnung: 49 Prozent sind dagegen, lediglich 43 Prozent dafür, 3 Prozent sind noch unentschlossen.

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    In der zweiten Umfrage, herausgegeben von der Firma „Telconet“, deren Chef ein SVP-Gemeinderat ist, kommt es zu einer überraschenden Kehrtwende. Darin lehnen 45 Prozent die Ausschaffungsinitiative ab, 44 Prozent sind dafür, 11 Prozent noch unentschlossen. Beim Gegenvorschlag würden 45 Prozent dagegen votieren und nur 41 Prozent dafür. Doch auch hier ist ein großer Anteil der Befragten noch unsicher (14%). In der Stichfrage führt derzeit der Vorschlag der Regierung.

    Ausschaffungs-InseratDie „Volksinitiative für die Ausschaffung von kriminellen Ausländern“ der Schweizer Volkspartei (SVP) sieht vor, dass bestimmte Straftaten den Entzug der Aufenthaltsberechtigung nach sich ziehen sollen. Im Fall eines vorsätzlichen Mordes käme es beispielsweise zu einer automatischen Ausschaffung aus dem Land sowie zu einem Einreiseverbot von 5 bis 15 Jahren. Auch Leistungen der Sozialhilfe oder der Sozialversicherung, die missbräuchlich von Ausländern bezogen worden sind, sollen eine Abschiebung zur Folge haben.

    Der Ausschaffungsinitiative steht jedoch ein weiterer, nahezu identer Vorschlag von Regierung und Parteien der Mitte gegenüber. Im "Bundesbeschluss über die „Aus- und Wegweisung von kriminellen Ausländerinnen und Ausländern im Rahmen der Bundesverfassung“ werden ebenfalls Ausschaffungen krimineller Ausländer gefordert, allerdings nur sofern sie „unter Einhaltung der Grundrechte und der Grundprinzipien der Bundesverfassung und des Völkerrechts getätigt werden dürfen, insbesondere unter Einhaltung des Prinzips der Verhältnismäßigkeit“. Konkret heißt das, dass es keinen Automatismus geben wird und die betroffenen Personen Einsprüche geltend machen können. Ergänzt wird der Gegenvorschlag noch durch einen Integrationsartikel, der günstige Rahmenbedingungen zur Integration von Ausländern im Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden fordert.

    Ebenfalls zur Abstimmung steht eine „Steuergerechtigkeits-Initiative“ der Sozialdemokraten. Diese fordert landesweit einheitliche Mindest-Steuersätze für hohe Einkommen und Vermögen vor. Innerhalb der Kantone existiert seit geraumer Zeit ein scharfer Steuerwettbewerb, der reiche Steuerzahler anziehen soll. Dadurch würde der Mittelstand durch den Rost fallen, weil kaum noch leistbare Wohnungen oder Häuser verfügbar seien.

    Foto: ditq / Flickr

    Bereiche 

    Schweiz
    Kurztitel: 
    Ausschaffung: Volk unentschlossen

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    Michael SpindeleggerOffensichtlich ist ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger als Frontmann der kleineren Regierungspartei bereits angezählt. Anders ist es nicht zu deuten, dass in einer koordinierten Aktion nunmehr immer mehr ÖVP-nahe Medien den politischen Schwächezustand des schwarzen Parteiobmanns genüsslich kommunizieren. Dies war schon in der Vergangenheit immer der Startschuss für die beginnende innerparteiliche Treibjagd auf den jeweiligen amtierenden Parteiobmann.

    Michael Spindelegger

    Michael Spindelegger

    Michael Spindelegger hat im Handumdrehen mächtige Gegner in der
    eigenen Partei gefunden: Jetzt macht Raiffeisen gegen ihn Stimmung.
    Foto: michaelthurm / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

    Wieder einmal wie schon so oft, gibt das Raffeisen-Medium profil den Startschuss auf die Obmann-Treibjagd. In der kommenden Ausgabe vom 4.7.2011 wird eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Karmasin veröffentlicht, in der 42 Prozent nicht davon überzeugt sind, dass die SPÖ/ÖVP-Koalition unter Neo-Obmann Spindelegger besser arbeitet, als vorher. Dass es unter Pröll für die ÖVP besser gelaufen ist, geben immerhin 34 Prozent der Befragten an, während lediglich 24 Prozent Spindeleggers neuen Kurs bevorzugen.

    Koalition Steirer-Giebelkreuzler

    Wie schlecht es um die aktuelle Stimmungslage in der kleineren Regierungspartei ÖVP stehen muss, zeigt die Tatsache, dass es offensichtlich eine Koalition aus Steirern und Giebelkreuzlern gibt. Sowohl bei den Christlich-Sozialen südlich des Semmerings als auch im hochpolitischen Raffeisenkonzern ist man nachweislich sehr unzufrieden mit Kurs und Außenauftritt der ÖVP und des Vizekanzlers. Aber es gibt durchaus unterschiedliche Voraussetzungen für die anhaltende Unzufriedenheit.

    Angstpotential: Stimmen- und Machverlust

    Während die Steirer bundesweit ein Kärnten bzw. Wien-Schicksal für die ÖVP fürchten, wenn sie nach den nächsten Nationalratswahlen abgeschlagen auf dem Dritten Platz landet, geht es dem mächtigen Raffeisenkonzern um den dadurch drohenden Machtverlust in Folge einer solchen Abstrafung durch den Wähler. Nicht auszudenken, wenn im Finanzministerium kein ÖVP-Minister mehr für das Banken- und Versicherungswesen zuständig ist, oder wenn die Regierungsinserate für den Raffeisen-Medienkonzern ausbleiben. Einzig und allein die Tatsache, dass es derzeit keinen anderen ÖVP-Vertreter gibt, der sich das Himmelfahrtskommando Bundesparteiobmann antun würde, hat bisher verhindert, dass dem Parteiobmann Spindelegger bereits politisch öffentlich die Pistole an die Brust gesetzt worden ist. Dass der Hahn schon gespannt wurde, ist aber sicher.

    Bereiche 

    Parteien
    Kurztitel: 
    Raika-Medien gegen Spindelegger

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    Eigenartige Aufträge vergab das Innenministerium in den letzten beiden Jahren an Berater, Gutachter und Meinungsforscher. Teure Umfragen, Analysen und Studien wurden durch die ÖVP-Ministerin Johanna Mikl-Leitner großzügig außer Haus vergeben, wie eine parlamentarische Anfrage von FPÖ-Klubobmann HC Strache ans Licht brachte. 

    Großzügig ging das Innenministerium mit Steuergeld für Markt- und Meinungsforschung um. Während das Österreichische Gallup Institut für rund 2500 Euro am Sicherheitsbarometer 2010 und 2011 mitwirkte, kassierte GfK Austria in ganz anderen Dimensionen. Dort wurden eine Social-Network-Studie sowie eine Umfrage zur Sicherheit erstellt. Dazu kamen noch Studien zum „Subjektiven Sicherheitsgefühl“ und über „Männer und Frauen in der Polizei“ sowie eine Mitarbeiterbefragung. Kosten der GfK-Projekte für das Innenressort: rund 117.000 Euro

    Gescheitertes Asylzentrum Eberau kostete 50.000 Euro

    Nicht weniger als 50.000 Euro wurden für das von der früheren Innenministerin Maria Fekter bestriebene Projekt  eines Asylzentrums im burgenländischen Eberau für gleich drei Rechtsgutachten ausgegeben. Weitere Gutachten zur Niederlassung von Ausländern in Österreich und zur Grundversorgungsvereinbarung belasteten des Budget mit knapp 68.000 Euro.

    Islamische Theologische Fakultäten als Studienthema

    Aber nicht nur im unmittelbaren Kompetenzbereich des Innensressorts wurden großzügig Aufträge an Dritte vergeben. Man wilderte auch in fremden Revieren. So wurde das Institut für Bildungswissenschaft an der Universität Wien mit einer Studie „Islamische Theologische Fakultäten in Österreich - Herausforderungen und Perspektiven“ beauftragt. Dafür sind zwar laut Anfragebeantwortung "noch keine Kosten angefallen", die Rechnung wird aber bestimmt noch kommen. Ein weiteres Gutachten des Lehrstuhls für Religionswissenschaft beschäftigte sich für 2000 Euro mit islamischen Religionsbüchern.

    Bereiche 

    Budget
    Kurztitel: 
    Steuergeld für Meinungsforscher

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    Das „Burnout-Syndrom“ ist aktuell in aller Munde. Gerne werden Symptome des individuellen oder kollektiven Unbehagens unter diesen Generalbegriff gezwungen. Wenn man sich in der Bevölkerung umhört, so scheint der Begriff eher eine schwammige Kollektivstimmung denn eine tatsächliche medizinisch diagnostizierte Krankheit zu beschreiben. Eine Umfrage der Meinungsforschungsforschungsgesellschaft Humaninstitut führt zu diesem Ergebnis.

    Nach dem Befragungsergebnis des Humaninstituts haben 32 Prozent schon einmal „Burnout“ bei sich selbst diagnostiziert. 46 Prozent kennen eine solche Selbstdiagnose nicht. Demgegenüber geben jedoch 64 Prozent an, dass die Diagnose falsch gestellt werde. Für 55 Prozent steht Burnout für eine Leistungsüberforderung, 20 Prozent erkennen darin eine Depression, weitere 14 Prozent sehen es als Zeichen der Krise und 11 Prozent als faule Aufrede. 65 Prozent sind der Meinung, dass in erster Linie Männer betroffen sind.

    Managerkrankheit Burnout

    Unter den Berufen wird Burnout mit einem Anteil von 82 Prozent eindeutig als Managerkrankheit qualifiziert, es folgen mit 75 Prozent Ärzte. Am unteren Ende der Skala finden sich Lehrer mit 44 Prozent und Beamte mit 30 Prozent.

    Familie und Freunde als Therapie

    Die Befragten haben aber auch ein klares Gespür, wie man dem „Krankheitsbild“ Burnout begegnen kann. Immerhin 88 Prozent der Befragten sehen regelmäßige Gespräche mit Familie und Freunden als Therapie, 85 Prozent mehr Chancen auf Selbstbestimmung privat und im Beruf.

    Bereiche 

    Gesundheit
    Kurztitel: 
    Modekrankheit Burnout

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    Das Bild der Österreicher von der Türkei hat in den letzten Wochen massiv gelitten. Und auch die Demos, die Türken in Österreich angezettelt haben, kommen nicht gut an. Die Meinungsforschungsgesellschaft Humaninstitut hat dies in einer Umfrage zum Thema „Türkei-Österreich, Pro und Contra Erdogan Demos“ erhoben.

    Massiv beeinflusst haben die aktuellen Ereignisse in der Türkei die Haltung der Österreicher zu diesem Land. Gleich 64 Prozent der Befragten sehen eine Einstellungsänderung zur Türkei, 47 Prozent davon eine Verschlechterung. Eine klare Mehrheit von 52 Prozent spricht sich gegen einen EU-Beitritt der Türkei aus, nur 27 Prozent sind dafür.

    Österreicher sehen Erdogans Zukunft äußerst kritisch

    Die generelle politische Entwicklung pro oder contra Erdogan sehen die Österreicher differenziert. 51 Prozent sind der Überzeugung, dass die Entwicklung gegen Erdogan ausgeht, immerhin 36 Prozent meinen, dass der Regierungschef gestärkt aus den Vorkommnissen hervorgeht. Optimistisch sind die Österreicher betreffend der demokratischen Entwicklung in der Türkei, so rechnen 54 Prozent der Befragten mit mehr Demokratie.

    Türken-Demos werden negativ beurteilt

    Äußerst negativ sehen die Österreicher die in den vergangenen Wochen stattgefundenen Türken-Demos. 71 Prozent halten diese für negativ, nur acht Prozent fürpositiv. 59 Prozent glauben, dass das Thema Türkei bei den Nationalratswahlen 2013 eine innenpolitische Rolle spielen wird.

    Bereiche 

    Türkei
    Kurztitel: 
    Österreicher gegen Türken-Demos

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    Die vom Europäischen Parlament verabschiedeten Anti-Rauchergesetze stoßen bei den Konsumenten auf breite Ablehnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der österreichischen Meinungsforschungsgesellschaft Humaninstitut. Das Humaninstitut hat eine Analyse der subjektiven Wirkung und der damit verbundenen Wahrnehmung der von der Europäischen Union verordneten Schockbilder auf Zigarettenpackungen erstellt. Auch der Privatsender Krone Hit berichtete über die Ergebnisse.

    Die von den „Hardlinern“ der EU-Gesundheitspolitik geplante „Verzierung“ der Zigarettenpackungen mit Schockbildern im Ausmaß von 75 Prozent der Fläche konnte auf 65 Prozent reduziert werden. Dennoch sind Markenwerte und Gesamteindruck der Zigarettenpackungen massivst gestört. Und die gesundheitspolitische Wirkung wird laut Humaninstitut ebenfalls vollständig verfehlt.

    Schockbilder verfehlen Nutzen für Gesundheitspolitik komplett

    Die Schockbilder, die zukünftig die Zigarettenschachteln auch bei uns dominieren sollen, verfehlen ihren Nutzen für die Gesundheitspolitik jedenfalls komplett. Laut Umfrageergebnis des Humaninstituts beurteilen nicht weniger als 82 Prozent der Befragten diese Schockbilder als „negativ“, lediglich vier Prozent konnten einen positiven Eindruck gewinnen. Auch beim Effekt dieser Schockbilder fallen die Ergebnisse deutlich aus. So verneinen gleich 75 Prozent den „gewünschten Effekt“, nur zwölf Prozent können einen solchen nachvollziehen. Dies mündet darin, dass 68 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Konsumenten die Schockbilder generell ablehnen.

    Dass die Schockbilder die Anzahl der Raucher reduzieren werden, verneinen gleich 77 Prozent, nur fünf Prozent bejahen einen solchen Erfolg. Auch der bisher bereits mit Warnhinweisen unterstützte Anti-Raucherkampagne versagen 63 Prozent der Befragten den Erfolg - dafür sehen in all diesen Aktivitäten 84 Prozent eine Bevormundung.

    Bereiche 

    Gesundheit
    Kurztitel: 
    Anti-Rauchergesetze wertlos

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    Die katastrophale Sicherheitspolitik der österreichischen Bundesregierung zeigt offensichtlich Wirkung. Die Österreicher fühlen sich in ihrem eigenen Land nicht mehr sicher. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Untersuchung der Marktforschungsgesellschaft Humaninstitut.Die Meinungsforscher von Humaninstitut kamen bei ihrer Befragung zum Ergebnis, dass sich 52 Prozent der Österreicher nicht sicher fühlen.

    Die Ursache ist auch schnell ausgemacht: 67 Prozent der Befragten geben der Regierungspolitik die Schuld, dass das Sicherheitsbedürfnis der Österreicher nicht ausreichend befriedigt wird. Dabei kommen vor allem die beiden Ressortminister Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Gerald Klug (SPÖ) in den Focus bei der Zurechnung sicherheitspolitischer Versäumnisse.

    Einsparungen bei Polizei und Bundesheer als Sicherheitsdefizit

    Bei der Nennung von Sicherheitsdefiziten wird als Ursache vor allem die Schließung von Polizeiinspektionen (90 Prozent), Verantwortung: Innenministerin Mikl-Leitner und die massiven Sparmaßnahmen beim Bundesheer (62 Prozent): Verantwortung: Verteidigungsminister Klug genannt. An der Spitze der Nennung insgesamt steht die erhöhte Kriminalität mit 93 Prozent, gefolgt von Terrorismusszenarien (88 Prozent) und dem illegalen Waffenbesitz durch Kriminaltouristen (83 Prozent)

    Apropos Waffenbesitz: Während die Befragten den illegalen Waffenbesitz als Sicherheitsrisiko einschätzten, macht sie die steigende Sicherheitsbedrohung gegenüber legalem Waffenbesitz als Gegenmaßnahme empfänglich. So sind 38 Prozent der Befragten der Überzeugung, dass legaler Waffenbesitz die Sicherheit der Bevölkerung erhöht. 

    Bereiche 

    Sicherheit
    Kurztitel: 
    Österreicher fühlen sich unsicher

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    Der Weltkonzern Coca Cola muss ökonomisch  ordentlich Federn lassen. Da die Verkaufszahlen laufend zurückgehen, müssen in den nächsten Monaten weltweit bis zu 2.000 Coca-Cola-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz räumen. Konkret sollen in einer ersten Welle 1.800 Mitarbeiter das Weltmarktunternehmen verlassen. Bereits im Jahr 2000 wurden wegen sinkender Absatzzahlen und deutlicher Gewinnrückgänge 5.000 Jobs gestrichen.

    Dabei ist Coca Cola immer noch das Sinnbild für die Hegemonie der US-Weltwirtschaft. In unseren Breiten wurde das zuckerhaltige Getränk als sogenannte „Besatzungsbrause“ durch die GIs nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt gemacht. Seitdem begleitet die Cola-Dose die US-Truppen rund um den Erdball und ist oft auch das inoffizielle Zunftzeichen der amerikanischen Armee-Angehörigen.

    Alnatura schlug Coca Cola als Marke in Deutschland

    Dass der Stern von Coca Cola als Weltmarke in Sinken begriffen ist, manifestierte sich zuletzt auch in Deutschland. Dort schlug etwa die Marke Alnatura das US-Zuckerwasser bei einer Markenstudie des Meinungsforschungsinstituts Forsa bei den Lebensmittelprodukten. Insgesamt verlor Coca Cola sogar 13 Plätze im Gesamtmarkenranking und stieg vom 12. auf den 25. Platz ab.

    Bereiche 

    Wirtschaft
    Kurztitel: 
    Coca Cola am Rückzug

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  • 10/12/10--04:38: Wien-Wahl seltsam analysiert
  • Pünktlich am Tag nach der Wahl beginnt bei den Verliererparteien das Wundenlecken. Dabei steht vor allem die Frage nach dem „Warum?“ ihrer Wahlniederlage im Zentrum der Diskussionen. Eine unterstützende Rolle bei diesem für die Bevölkerung wenig anschaulichen Prozess spielen Meinungsforschungsinstitute, die durch Wählerstromanalysen und Wahltagsbefragungen Erklärungen liefern sollen.

    Das Sozialforschungsinstitut „SORA“ hat anlässlich der Wiener Gemeinderats- und Landtagswahl wieder eine Auswertung über das Wahlverhalten der Hauptstädter erstellt und anhand einer Umfrage am Wahltag festgestellt, wer eigentlich wen gewählt hat. Bei der Interpretation dieser Statistiken sollte sich der Leser jedoch das demokratisch legitimierte Ergebnis vor Augen halten, um nicht den Eindruck zu erlangen, das Institut hätte gerne ein völlig anderes Resultat. Dabei sollte die Wahltagsbefragung nach eigenen Angaben das Wahlergebnis „reproduzieren“.

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    Dass dem nicht so ist, zeigt schon die Erläuterung über das Wahlverhalten in Altersgruppen. Da hat beispielweise die FPÖ bei den unter 30jährigen einen Anteil von nur 23 Prozent, bei den 30- bis 59jährigen ebenfalls nur 23 Prozent, aber bei den über 60jährigen plötzlich 27 Prozent. Wie ist dann ein vorläufiges Endergebnis von 27 Prozent für die Freiheitlichen möglich, wenn sie in der „SORA“-Analyse ausschließlich nur bei den älteren Menschen auf dieses Ergebnis kommt? Noch merkwürdiger ist die Aufteilung bei Männern und Frauen. Hier sollen 28 Prozent der Männer ein Kreuz bei den Blauen gemacht haben, aber nur 20 Prozent der Frauen. Damit würden die 27 Prozent jedoch nie erreicht werden. Die ÖVP hätten 14 Prozent der Frauen und 14 Prozent der Männer gewählt – das offizielle Ergebnis beträgt jedoch lediglich 13,3 Prozent für die Schwarzen.

    Komplett daneben scheint auch die Aufteilung bei den Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, die ja in Summe 100 Prozent aller Wähler sein müssten. Falsch gedacht. Hier erreicht die FPÖ einmal 16 Prozent und einmal 26 Prozent - also auch wieder Resultate, die weit weg vom tatsächlichen Wahlergebnis liegen.

    Bei dieser Kaffeesudleserei ist es nicht wirklich verwunderlich, dass die Wahlverlierer in ihrem Irrglauben verbleiben, alles richtig gemacht zu haben. Es zeigt sich erneut: Wahlen sind Wahlen und Umfragen sind Umfragen. Selbst wenn die nach der Wahl gemacht werden, weichen sie von der Realität oft weit ab.

    Bereiche 

    Wien
    Kurztitel: 
    Wien-Wahl seltsam analysiert

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    Ausschaffungsinitiative

    Am Sonntag wird in der Schweiz über die Abschiebung von kriminellen Ausländern abgestimmt. Während die Schweizer Volkspartei zur Unterstützung ihrer „Auschaffungsinitiative“ lediglich auf Mithilfe anderer Rechtsparteien zählen kann, hat sich hinter dem Gegenvorschlag der Regierung eine wahre Armada von Parteien und NGOs versammelt. Parteien der Mitte sprechen sich wie die reformierten Landeskirchen, die Schweizerische Flüchtlingshilfe, SOS Rassismus und die großen Wirtschaftsverbände für den Gegenvorschlag aus. Sozialdemokraten und Grüne plädieren für ein doppeltes Nein.

    Innerhalb der Bevölkerung ist trotzdem nichts entschieden. In zwei Meinungsumfragen werden völlig unterschiedliche Ergebnisse prognostiziert. 54 Prozent der Befragten des Forschungsinstitut „gfs.bern“, das mit seiner Umfrage zur Minarett-Volksabstimmung allerdings weit neben dem tatsächlichen Ergebnis lag, würden bei der „Ausschaffungsinitiative“ für „Ja“ stimmen, 43 Prozent für „Nein“. Beim Gegenentwurf überwiegt nach wie vor die Ablehnung: 49 Prozent sind dagegen, lediglich 43 Prozent dafür, 3 Prozent sind noch unentschlossen.

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    In der zweiten Umfrage, herausgegeben von der Firma „Telconet“, deren Chef ein SVP-Gemeinderat ist, kommt es zu einer überraschenden Kehrtwende. Darin lehnen 45 Prozent die Ausschaffungsinitiative ab, 44 Prozent sind dafür, 11 Prozent noch unentschlossen. Beim Gegenvorschlag würden 45 Prozent dagegen votieren und nur 41 Prozent dafür. Doch auch hier ist ein großer Anteil der Befragten noch unsicher (14%). In der Stichfrage führt derzeit der Vorschlag der Regierung.

    Ausschaffungs-InseratDie „Volksinitiative für die Ausschaffung von kriminellen Ausländern“ der Schweizer Volkspartei (SVP) sieht vor, dass bestimmte Straftaten den Entzug der Aufenthaltsberechtigung nach sich ziehen sollen. Im Fall eines vorsätzlichen Mordes käme es beispielsweise zu einer automatischen Ausschaffung aus dem Land sowie zu einem Einreiseverbot von 5 bis 15 Jahren. Auch Leistungen der Sozialhilfe oder der Sozialversicherung, die missbräuchlich von Ausländern bezogen worden sind, sollen eine Abschiebung zur Folge haben.

    Der Ausschaffungsinitiative steht jedoch ein weiterer, nahezu identer Vorschlag von Regierung und Parteien der Mitte gegenüber. Im "Bundesbeschluss über die „Aus- und Wegweisung von kriminellen Ausländerinnen und Ausländern im Rahmen der Bundesverfassung“ werden ebenfalls Ausschaffungen krimineller Ausländer gefordert, allerdings nur sofern sie „unter Einhaltung der Grundrechte und der Grundprinzipien der Bundesverfassung und des Völkerrechts getätigt werden dürfen, insbesondere unter Einhaltung des Prinzips der Verhältnismäßigkeit“. Konkret heißt das, dass es keinen Automatismus geben wird und die betroffenen Personen Einsprüche geltend machen können. Ergänzt wird der Gegenvorschlag noch durch einen Integrationsartikel, der günstige Rahmenbedingungen zur Integration von Ausländern im Bund, in den Kantonen und in den Gemeinden fordert.

    Ebenfalls zur Abstimmung steht eine „Steuergerechtigkeits-Initiative“ der Sozialdemokraten. Diese fordert landesweit einheitliche Mindest-Steuersätze für hohe Einkommen und Vermögen vor. Innerhalb der Kantone existiert seit geraumer Zeit ein scharfer Steuerwettbewerb, der reiche Steuerzahler anziehen soll. Dadurch würde der Mittelstand durch den Rost fallen, weil kaum noch leistbare Wohnungen oder Häuser verfügbar seien.

    Foto: ditq / Flickr

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    Schweiz
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    Ausschaffung: Volk unentschlossen

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    Michael SpindeleggerOffensichtlich ist ÖVP-Bundesparteiobmann Michael Spindelegger als Frontmann der kleineren Regierungspartei bereits angezählt. Anders ist es nicht zu deuten, dass in einer koordinierten Aktion nunmehr immer mehr ÖVP-nahe Medien den politischen Schwächezustand des schwarzen Parteiobmanns genüsslich kommunizieren. Dies war schon in der Vergangenheit immer der Startschuss für die beginnende innerparteiliche Treibjagd auf den jeweiligen amtierenden Parteiobmann.

    Michael Spindelegger

    Michael Spindelegger

    Michael Spindelegger hat im Handumdrehen mächtige Gegner in der
    eigenen Partei gefunden: Jetzt macht Raiffeisen gegen ihn Stimmung.
    Foto: michaelthurm / flickr (CC BY-NC-ND 2.0)

    Wieder einmal wie schon so oft, gibt das Raffeisen-Medium profil den Startschuss auf die Obmann-Treibjagd. In der kommenden Ausgabe vom 4.7.2011 wird eine Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Karmasin veröffentlicht, in der 42 Prozent nicht davon überzeugt sind, dass die SPÖ/ÖVP-Koalition unter Neo-Obmann Spindelegger besser arbeitet, als vorher. Dass es unter Pröll für die ÖVP besser gelaufen ist, geben immerhin 34 Prozent der Befragten an, während lediglich 24 Prozent Spindeleggers neuen Kurs bevorzugen.

    Koalition Steirer-Giebelkreuzler

    Wie schlecht es um die aktuelle Stimmungslage in der kleineren Regierungspartei ÖVP stehen muss, zeigt die Tatsache, dass es offensichtlich eine Koalition aus Steirern und Giebelkreuzlern gibt. Sowohl bei den Christlich-Sozialen südlich des Semmerings als auch im hochpolitischen Raffeisenkonzern ist man nachweislich sehr unzufrieden mit Kurs und Außenauftritt der ÖVP und des Vizekanzlers. Aber es gibt durchaus unterschiedliche Voraussetzungen für die anhaltende Unzufriedenheit.

    Angstpotential: Stimmen- und Machverlust

    Während die Steirer bundesweit ein Kärnten bzw. Wien-Schicksal für die ÖVP fürchten, wenn sie nach den nächsten Nationalratswahlen abgeschlagen auf dem Dritten Platz landet, geht es dem mächtigen Raffeisenkonzern um den dadurch drohenden Machtverlust in Folge einer solchen Abstrafung durch den Wähler. Nicht auszudenken, wenn im Finanzministerium kein ÖVP-Minister mehr für das Banken- und Versicherungswesen zuständig ist, oder wenn die Regierungsinserate für den Raffeisen-Medienkonzern ausbleiben. Einzig und allein die Tatsache, dass es derzeit keinen anderen ÖVP-Vertreter gibt, der sich das Himmelfahrtskommando Bundesparteiobmann antun würde, hat bisher verhindert, dass dem Parteiobmann Spindelegger bereits politisch öffentlich die Pistole an die Brust gesetzt worden ist. Dass der Hahn schon gespannt wurde, ist aber sicher.

    Bereiche 

    Parteien
    Kurztitel: 
    Raika-Medien gegen Spindelegger

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    Eigenartige Aufträge vergab das Innenministerium in den letzten beiden Jahren an Berater, Gutachter und Meinungsforscher. Teure Umfragen, Analysen und Studien wurden durch die ÖVP-Ministerin Johanna Mikl-Leitner großzügig außer Haus vergeben, wie eine parlamentarische Anfrage von FPÖ-Klubobmann HC Strache ans Licht brachte. 

    Großzügig ging das Innenministerium mit Steuergeld für Markt- und Meinungsforschung um. Während das Österreichische Gallup Institut für rund 2500 Euro am Sicherheitsbarometer 2010 und 2011 mitwirkte, kassierte GfK Austria in ganz anderen Dimensionen. Dort wurden eine Social-Network-Studie sowie eine Umfrage zur Sicherheit erstellt. Dazu kamen noch Studien zum „Subjektiven Sicherheitsgefühl“ und über „Männer und Frauen in der Polizei“ sowie eine Mitarbeiterbefragung. Kosten der GfK-Projekte für das Innenressort: rund 117.000 Euro

    Gescheitertes Asylzentrum Eberau kostete 50.000 Euro

    Nicht weniger als 50.000 Euro wurden für das von der früheren Innenministerin Maria Fekter bestriebene Projekt  eines Asylzentrums im burgenländischen Eberau für gleich drei Rechtsgutachten ausgegeben. Weitere Gutachten zur Niederlassung von Ausländern in Österreich und zur Grundversorgungsvereinbarung belasteten des Budget mit knapp 68.000 Euro.

    Islamische Theologische Fakultäten als Studienthema

    Aber nicht nur im unmittelbaren Kompetenzbereich des Innensressorts wurden großzügig Aufträge an Dritte vergeben. Man wilderte auch in fremden Revieren. So wurde das Institut für Bildungswissenschaft an der Universität Wien mit einer Studie „Islamische Theologische Fakultäten in Österreich - Herausforderungen und Perspektiven“ beauftragt. Dafür sind zwar laut Anfragebeantwortung "noch keine Kosten angefallen", die Rechnung wird aber bestimmt noch kommen. Ein weiteres Gutachten des Lehrstuhls für Religionswissenschaft beschäftigte sich für 2000 Euro mit islamischen Religionsbüchern.

    Bereiche 

    Budget
    Kurztitel: 
    Steuergeld für Meinungsforscher

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    Das „Burnout-Syndrom“ ist aktuell in aller Munde. Gerne werden Symptome des individuellen oder kollektiven Unbehagens unter diesen Generalbegriff gezwungen. Wenn man sich in der Bevölkerung umhört, so scheint der Begriff eher eine schwammige Kollektivstimmung denn eine tatsächliche medizinisch diagnostizierte Krankheit zu beschreiben. Eine Umfrage der Meinungsforschungsforschungsgesellschaft Humaninstitut führt zu diesem Ergebnis.

    Nach dem Befragungsergebnis des Humaninstituts haben 32 Prozent schon einmal „Burnout“ bei sich selbst diagnostiziert. 46 Prozent kennen eine solche Selbstdiagnose nicht. Demgegenüber geben jedoch 64 Prozent an, dass die Diagnose falsch gestellt werde. Für 55 Prozent steht Burnout für eine Leistungsüberforderung, 20 Prozent erkennen darin eine Depression, weitere 14 Prozent sehen es als Zeichen der Krise und 11 Prozent als faule Aufrede. 65 Prozent sind der Meinung, dass in erster Linie Männer betroffen sind.

    Managerkrankheit Burnout

    Unter den Berufen wird Burnout mit einem Anteil von 82 Prozent eindeutig als Managerkrankheit qualifiziert, es folgen mit 75 Prozent Ärzte. Am unteren Ende der Skala finden sich Lehrer mit 44 Prozent und Beamte mit 30 Prozent.

    Familie und Freunde als Therapie

    Die Befragten haben aber auch ein klares Gespür, wie man dem „Krankheitsbild“ Burnout begegnen kann. Immerhin 88 Prozent der Befragten sehen regelmäßige Gespräche mit Familie und Freunden als Therapie, 85 Prozent mehr Chancen auf Selbstbestimmung privat und im Beruf.

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    Gesundheit
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    Modekrankheit Burnout

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    Das Bild der Österreicher von der Türkei hat in den letzten Wochen massiv gelitten. Und auch die Demos, die Türken in Österreich angezettelt haben, kommen nicht gut an. Die Meinungsforschungsgesellschaft Humaninstitut hat dies in einer Umfrage zum Thema „Türkei-Österreich, Pro und Contra Erdogan Demos“ erhoben.

    Massiv beeinflusst haben die aktuellen Ereignisse in der Türkei die Haltung der Österreicher zu diesem Land. Gleich 64 Prozent der Befragten sehen eine Einstellungsänderung zur Türkei, 47 Prozent davon eine Verschlechterung. Eine klare Mehrheit von 52 Prozent spricht sich gegen einen EU-Beitritt der Türkei aus, nur 27 Prozent sind dafür.

    Österreicher sehen Erdogans Zukunft äußerst kritisch

    Die generelle politische Entwicklung pro oder contra Erdogan sehen die Österreicher differenziert. 51 Prozent sind der Überzeugung, dass die Entwicklung gegen Erdogan ausgeht, immerhin 36 Prozent meinen, dass der Regierungschef gestärkt aus den Vorkommnissen hervorgeht. Optimistisch sind die Österreicher betreffend der demokratischen Entwicklung in der Türkei, so rechnen 54 Prozent der Befragten mit mehr Demokratie.

    Türken-Demos werden negativ beurteilt

    Äußerst negativ sehen die Österreicher die in den vergangenen Wochen stattgefundenen Türken-Demos. 71 Prozent halten diese für negativ, nur acht Prozent fürpositiv. 59 Prozent glauben, dass das Thema Türkei bei den Nationalratswahlen 2013 eine innenpolitische Rolle spielen wird.

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    Türkei
    Kurztitel: 
    Österreicher gegen Türken-Demos

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    Die vom Europäischen Parlament verabschiedeten Anti-Rauchergesetze stoßen bei den Konsumenten auf breite Ablehnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der österreichischen Meinungsforschungsgesellschaft Humaninstitut. Das Humaninstitut hat eine Analyse der subjektiven Wirkung und der damit verbundenen Wahrnehmung der von der Europäischen Union verordneten Schockbilder auf Zigarettenpackungen erstellt. Auch der Privatsender Krone Hit berichtete über die Ergebnisse.

    Die von den „Hardlinern“ der EU-Gesundheitspolitik geplante „Verzierung“ der Zigarettenpackungen mit Schockbildern im Ausmaß von 75 Prozent der Fläche konnte auf 65 Prozent reduziert werden. Dennoch sind Markenwerte und Gesamteindruck der Zigarettenpackungen massivst gestört. Und die gesundheitspolitische Wirkung wird laut Humaninstitut ebenfalls vollständig verfehlt.

    Schockbilder verfehlen Nutzen für Gesundheitspolitik komplett

    Die Schockbilder, die zukünftig die Zigarettenschachteln auch bei uns dominieren sollen, verfehlen ihren Nutzen für die Gesundheitspolitik jedenfalls komplett. Laut Umfrageergebnis des Humaninstituts beurteilen nicht weniger als 82 Prozent der Befragten diese Schockbilder als „negativ“, lediglich vier Prozent konnten einen positiven Eindruck gewinnen. Auch beim Effekt dieser Schockbilder fallen die Ergebnisse deutlich aus. So verneinen gleich 75 Prozent den „gewünschten Effekt“, nur zwölf Prozent können einen solchen nachvollziehen. Dies mündet darin, dass 68 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Konsumenten die Schockbilder generell ablehnen.

    Dass die Schockbilder die Anzahl der Raucher reduzieren werden, verneinen gleich 77 Prozent, nur fünf Prozent bejahen einen solchen Erfolg. Auch der bisher bereits mit Warnhinweisen unterstützte Anti-Raucherkampagne versagen 63 Prozent der Befragten den Erfolg - dafür sehen in all diesen Aktivitäten 84 Prozent eine Bevormundung.

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    Gesundheit
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    Anti-Rauchergesetze wertlos

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    Die katastrophale Sicherheitspolitik der österreichischen Bundesregierung zeigt offensichtlich Wirkung. Die Österreicher fühlen sich in ihrem eigenen Land nicht mehr sicher. Dies ist das Ergebnis der jüngsten Untersuchung der Marktforschungsgesellschaft Humaninstitut.Die Meinungsforscher von Humaninstitut kamen bei ihrer Befragung zum Ergebnis, dass sich 52 Prozent der Österreicher nicht sicher fühlen.

    Die Ursache ist auch schnell ausgemacht: 67 Prozent der Befragten geben der Regierungspolitik die Schuld, dass das Sicherheitsbedürfnis der Österreicher nicht ausreichend befriedigt wird. Dabei kommen vor allem die beiden Ressortminister Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) und Gerald Klug (SPÖ) in den Focus bei der Zurechnung sicherheitspolitischer Versäumnisse.

    Einsparungen bei Polizei und Bundesheer als Sicherheitsdefizit

    Bei der Nennung von Sicherheitsdefiziten wird als Ursache vor allem die Schließung von Polizeiinspektionen (90 Prozent), Verantwortung: Innenministerin Mikl-Leitner und die massiven Sparmaßnahmen beim Bundesheer (62 Prozent): Verantwortung: Verteidigungsminister Klug genannt. An der Spitze der Nennung insgesamt steht die erhöhte Kriminalität mit 93 Prozent, gefolgt von Terrorismusszenarien (88 Prozent) und dem illegalen Waffenbesitz durch Kriminaltouristen (83 Prozent)

    Apropos Waffenbesitz: Während die Befragten den illegalen Waffenbesitz als Sicherheitsrisiko einschätzten, macht sie die steigende Sicherheitsbedrohung gegenüber legalem Waffenbesitz als Gegenmaßnahme empfänglich. So sind 38 Prozent der Befragten der Überzeugung, dass legaler Waffenbesitz die Sicherheit der Bevölkerung erhöht. 

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    Österreicher fühlen sich unsicher

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    Der Weltkonzern Coca Cola muss ökonomisch  ordentlich Federn lassen. Da die Verkaufszahlen laufend zurückgehen, müssen in den nächsten Monaten weltweit bis zu 2.000 Coca-Cola-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz räumen. Konkret sollen in einer ersten Welle 1.800 Mitarbeiter das Weltmarktunternehmen verlassen. Bereits im Jahr 2000 wurden wegen sinkender Absatzzahlen und deutlicher Gewinnrückgänge 5.000 Jobs gestrichen.

    Dabei ist Coca Cola immer noch das Sinnbild für die Hegemonie der US-Weltwirtschaft. In unseren Breiten wurde das zuckerhaltige Getränk als sogenannte „Besatzungsbrause“ durch die GIs nach dem Zweiten Weltkrieg bekannt gemacht. Seitdem begleitet die Cola-Dose die US-Truppen rund um den Erdball und ist oft auch das inoffizielle Zunftzeichen der amerikanischen Armee-Angehörigen.

    Alnatura schlug Coca Cola als Marke in Deutschland

    Dass der Stern von Coca Cola als Weltmarke in Sinken begriffen ist, manifestierte sich zuletzt auch in Deutschland. Dort schlug etwa die Marke Alnatura das US-Zuckerwasser bei einer Markenstudie des Meinungsforschungsinstituts Forsa bei den Lebensmittelprodukten. Insgesamt verlor Coca Cola sogar 13 Plätze im Gesamtmarkenranking und stieg vom 12. auf den 25. Platz ab.

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    Coca Cola am Rückzug

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    Gefechtsdienst Foto: Bundesheer
    Gefechtsdienst
    Foto: Bundesheer

    Ein Facebook-Posting der SPÖ Oberösterreich empört derzeit viele Nutzer in den sozialen Medien. Auf der Seite der roten Landesorganisation wurde am Donnerstagabend ein Foto veröffentlicht, auf dem ein Zitat von Parteiobmann und Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer zu finden ist. Der SPÖ-Politiker behauptet, dass Grundwehrdiener, wenn sie zur Grenzsicherung eingesetzt würden, auf Asylanten schießen würden.

    „18-Jährige an Österreichs Grenzen zu stationieren und auf Flüchtlinge schießen zu lassen, ist keine Lösung!“, wird Entholzer auf dem Foto zitiert. Zur Illustration wurde die Nahaufnahme eines Stacheldrahts verwendet.

    18-Jährige an Österreichs Grenzen zu stationieren und auf Flüchtlinge schießen zu lassen, ist keine Lösung sondern ein...

    Posted by SPÖ Oberösterreich on Donnerstag, 20. August 2015

    In den sozialen Medien sorgt diese Aussage bis auf wenige Ausnahmen für Fassungslosigkeit und Unverständnis. „Warum um Himmelswillen soll man auf Flüchtlinge schießen?“, fragt sich ein Nutzer. Ein anderer kommentiert: „Welch ein Blödsinn. Kein Mensch schießt auf Flüchtlinge bei uns. Informiert euch einmal beim Bundesheer wie es abläuft, bevor ihr so einen Schwachsinn schreibt.“ Reinhard D. zieht einen historischen Vergleich: „Schießen? Wie viele wurden denn beim Assistenzeinsatz (Burgenland) zwischen 1990 und 2011 erschossen? Jetzt wird es schon lächerlich.“

    Hintergrund des Postings ist offensichtlich die Diskussion um die Wiedereinführung temporärer Grenzkontrollen zur Bewältigung des Asylproblems, wie sie auch die FPÖ fordert. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hatte vor kurzem beim Verteidigungsressort um Assistenz und Unterstützung des Bundesheeres angesucht. Auch die Freiheitlichen schlossen sich dieser Forderung an, stellten aber klar, dass das Heer nicht für Unterbringungs- und Verpflegungsaufgaben einzusetzen sei, wie es die Innenministerin plane, sondern zur Sicherung der Grenzen.

    SPÖ droht bei der Landtagswahl der Totalabsturz

    Für die in aktuellen Umfragen stark gebeutelte Landes-SPÖ ist Entholzers Ausrutscher auf Facebook eine Harakiri-Aktion. Meinungsforscher prophezeien den Sozialdemokraten ohnehin einen Totalabsturz bei der Landtagswahl. Sie müssen beim Urnengang am 27. September um den Erhalt der 20-Prozent-Marke kämpfen, während die Freiheitlichen mit 22 bis 24 Prozent sogar den zweiten Platz erklimmen könnten.

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    Grundwehrdiener schießen auf Asylanten

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